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Update !

Ich habe die Entwicklung an iVEPAE gestoppt. Ich glaube das ist jetzt schon das dritte mal (2003, 2007-2008, 2009) das ich begonnen habe solch eine Teilchensimulationssoftware zu schreiben, und dann doch wieder damit aufgehört habe. Die Gründe kann ich wohl nicht so genau erläutern.

Irgendwie scheint es mir, als wäre es einfach noch nicht an der Zeit - oder vielleicht bin ich auch einfach nur zu feig dazu solch eine Sache durchzuziehen. Man mag jetzt fragen was das mit Mut zu tun hat. Aber das kann man so nicht so leicht erklären.

iVEPAE - digital space #2

Ich habe ja schon früher versucht eine Teilchensimulation zu programmieren, welche Partikel in einem digitalen Raummodell verwendet. Also ein Raummodell welches auf ganzzahligen Koordinaten basiert und somit den uns bekannten Modellen widerspricht.

Ich bin von der Idee die Teilchensimulation "VEPAE" über einen Browser zu steuern abgekommen. Ein guter Freund hat mir nahegelegt solch eine Applikation doch als normale Desktop Applikation zu implementieren. Somit habe ich nun damit begonnen eine neue Version von VEPAE zu erstellen, dieses mal jedoch als Desktop Applikation welche unter Linux, und natürlich auch unter Windows und MacOS läuft.

Man erstellt wie in der Web-Version eine Instanz. Also einen in sich geschlossenen Raum, und kann daraufhin in diesem Raum Partikel erstellen. Als Ausgabe habe ich dieses mal nicht auf einen Raytracer gesetzt. Dieser hatte ja den enormen nachteil, dass das berechnen der einzelnen Bilder relativ lange gedauert hat, und man den akutellen Zustand sozusagen nicht vor sich hatte, sondern bei jedem drehen oder schwenken der Kamera bzw. des Blickpunktes das Bild neu berechnet werden musste. In der neuen version "iVEPAE", was nicht etwa eine andeutung auf iPhone und ähnliches sein soll, sondern das für "integerVEPAE" steht, habe ich für die grafische Ausgabe auf OpenGL gesetzt.

Die Teilchen sind in dieser Version keine "echten" Kugeln, sondern nur als Ikosaeder angedeutet, da es in OpenGL normalerweise nur Flächen gibt und nicht direkt geometrische Körper wie eine Kugel dargestellt werden können.

In dem folgenden Screenshot sieht man das Fenster einer Instanz, das Fenster zum erstellen von Partikeln, und die 3D Ausgabe mit OpenGL. Mit Hilfe der Maus kann man die Teilchenwolke über verschiedene Achsen drehen:

Zum vergrössern anklicken

Der Screenshot wurde zwar unter Linux aufgenommen, doch habe ich für interessierte Benutzer auch eine Windows Variante compiliert. Hier vorerst einmal der Link zum Quellcode:

https://svn.think-open.org/svn/iVEPAE/trunk/

Username/Password: guest/guest

Und hier ein Link zum fertig compiliertem Programm für Linux (In diesem Fall unter Ubuntu 9.10 "The Karmic Koala"). Um das Programm ausführen zu können muss man es auf den Rechner laden und danach von der Shell oder über den Dateibrowser starten. Als dependencies wird "libqt4" benötigt. Durch ausführen von:

apt-get install libqtcore4 libqt4-opengl

sollten alle benötigten dependencies installiert werden. Also hier nun ein Link zur ausführbaren Date für Linux:

iVEPAE Binary für Linux

Und hier ein Link zu einem .zip File welches die Windows Variante beinhaltet. Wenn es auf den Rechner geladen wird sollte man das darin enthaltene Verzeichnis samt der beiden Dateien entpacken. Durch aufrufen von "iVEPAE.exe" wird die Applikation gestartet:

iVEPAE für Windows

Am Anfang ist es am einfachsten wenn man wie im Screenshot zu sehen eine neue Instanz anlegt und mit dem "Create Particles" Menü eine Menge an zufälligen Partikeln anlegt. Die Einstellungen im Screenshot sind hierfür schon ganz praktisch. Über das "Output" Menü gelangt man schließlich zur 3D Ansicht.

Natürlich ist diese Version noch absolut unvollständig. Es wurden noch keine Algorythmen implementiert welche die Teilchen miteinander interagieren lassen, bzw. welche einen Ablauf der Simulation ermöglichen. Dies wird nun der nächste Schritt sein.

Bei Fragen oder Hinweisen zu der Applikation oder generell zum Thema Simulationen habe ich natürlich immer ein offenes Ohr und man kann mir jederzeit ein E-Mail an kraftb(at)kraftb.at senden.




Letzte Änderung: 2010-02-02 05:53