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Ich will hier mal etwas darüber nachdenken was den unsere Realität nun eigentlich ist. Ich stelle mir selber oft diese Frage, muss aber gleich sagen, dass ich solch ein Szenario wie es in Hollywood Filmen wie "Matrix" und dergleichen dargestellt wird für relativ unwahrscheinlich halte. Meine Überlegungen gehen hier eher in die Richtung wie Materie aufgebaut ist, und ob es echt so etwas wie ein "kleinstes Teilchen gibt". Wenn man sich nun mal die Fülle an Möglichkeiten vorstellt wie die Realität sein könnte - also sowohl dass unsere Welt einfach einzig und echt ist, als auch die Idee das unsere Welt "in einer anderen" existiert, dann ist ja das Matrix-Szenario nur eines von vielen. Ich kann hier auf ähnliche Filme verweisen, wie zum Beispiel "eXistenZ" - welcher jedoch das ganze auch in ein eher negatives Licht rückt, als auch den Film "13th Floor" welcher ein meiner Meinung nach schönes Ende hat. Der letzt genannte Film basiert auf einem früheren Werk namens "Welt am Draht" welcher selbst auf einem Roman namens "Simulacron-3" basiert. Es gibt auch Filme welche nur eine Teil der Konzepte aus den geannten Filmen verwenden. Der Film "Being John Malkovich" handelt zum Beispiel darüber in eine andere Person zu schlüpfen. Ich sehe selber nicht sehr gerne Fern oder Filme, bin daher auch nicht mit neueren Erscheinungen vertraut, ich denke jedoch das der neulich erschienene Film "The Surrogates" ein ganz ähnliches Thema behandelt.
Wenn man sich die Bilder rechts ansieht, das eine ein Bild unserer Milchstraße aufgenommen von irgendwo auf unserem Planeten das andere ein Symbol Bild für das was wir unter "Matrix" verstehen. Das eine ist ja etwas greifbares, etwas was man sich jede Nacht bei wolkenlosem Himmel ansehen kann. Das andere ist ein Konstrukt unserer Gedanken. Natürlich kann man weder das eine noch das andere wirklich "beweisen" - aber gerade solch eine Frage nach einem Beweis ist ähnlich nach der Frage ob es Gott gibt oder nicht.
Schon auf der Titelseite meiner privaten Website begrüsse ich die Besucher mit einen "Grüß Gott" wie es in Österreich nun mal üblich ist. Wenn man sich die Frage zu stellen beginnt was den nun Gott eigentlich ist, begiebt man sich in einen Diskussions Bereich welcher von Theologen jeder Religion schon seit tausenden von Jahren diskutiert wird. Ich denke hier kann weder ich noch sonst jemand eine endgültige Antwort finden. In christlichen Religionen ist man so in etwa der Meinung, dass Gott über unser tun wacht, und man nach dem Tod in ein ewiges Leben entweder im Himmel oder in die Hölle kommt. Andere Religionen glauben an eine Wiedergeburt nach dem Tod, und es gibt sicher noch andere Religionen welche ein wieder anderes Weltbild prägen.
Natürlich könnte man nun solche "Welt in der Welt" Gedanken wie in den Filmen vom vorhergehenden Artikel auch als Religion bezeichnen - doch ich denk, oder hoffe zumindest mal, das es für derlei "Religionen" nicht allzuviele Anhänger gibt. Denn keine dieser Möglichkeiten scheint sehr befriedigend oder sinnvoll. Wenn man mich persönlich fragen würde was ich eher denke bzw. glaube, würde ich mit "reale Welt" antworten. Weil es einfach zu kompliziert ist, das andere anzunehmen.